Schwerpunkte von IHED

Die Arbeit von IHED umfasst zwei Bereiche:

Notfallhilfe

IHED hilft, wenn Hilfe dringend benötigt wird.

Im Jahre 2010 hat eine verheerende Flutkatastrophe große Teile Pakistans verwüstet. Die verarmte Bevölkerung auf dem Land war dabei am schlimmsten betroffen. Im Rahmen der NATO Luftbrücke hat IHED insgesamt 86 Tonnen Hilfsgüter verteilt.

In Somalia herrscht immer noch Hungersnot. In dem von jahrelangen Bürgerkriegen zerstörten Land haben die Vereinten Nationen am 20. Juli 2012 die höchste Alarmstufe ausgerufen. Täglich erreichen zwischen 1.300 und 2.000 somalische Flüchtlinge die Flüchtlingslager in Dollo Ado (Äthiopien) und Dadaab (Kenia). Etwa die Hälfte der Kinder unter 5 Jahren ist durchschnittlich bis stark unterernährt. Alleine in Somalia benötigen derzeit 3,2 Millionen Menschen lebenserhaltende Soforthilfe.

IHED verteilte insgesamt über 210 Tonnen Lebensmittelnotfallpakete, Trinkwasser und andere Hilfsgüter. Unterernährte Kinder erhalten mit Nährstoffen angereicherte Lebensmittel und wurde so vor dem Hungertod gerettet. Gemeinsam mit der Schweizer Partner NGO „Hadiamedical“ und den Somalischen Partnern Somdin und HOPEL wurde die Zentrale Krankensstation „Hadiamedical“ in Zentral-Somalia mit Medikamenten und Beatmungsgerätschaften ausgestattet.

Dazu stellte IHED 180 ha Land in Mogadischu zusammen mit Saatgut für Getreide und Gemüse zur nachhaltigen Versorgung der Dorfgemeinschaften in den folgenden Monaten bereit.

Neben der laufenden Hilfe werden die seit Monaten bestehenden internationalen Hilfsaufrufe erweitert.

Anfang des Jahres 2012 ereignete sich eine politische Krise in einer der ärmsten und wenigsten entwickelten Ländern der Welt: dem westafrikanischen Land Mali. Aus Angst vor Gewalt und der Unsicherheit, die sich im Land dadurch verbreitet hat, sind mehr als 300.000 Malierinnern und Malier auf der Flucht in die benachbarten Länder wie Niger, Burkina Faso oder Mauretanien. Die Flüchtlinge suchen an den jeweiligen Orten Schutz, in denen es leider nur eine unzureichende Wasser- und Nahrungsversorgung gibt, da dort schon ohnehin eine Dürre herrscht.

IHED sammelte von den Muslimen in Deutschland die Zakatul Fitr – die Spende am Ende des Fastenmonats Ramadan – und leistete damit eine wertvolle Hilfe für die vom Hungertod bedrohten Flüchtlinge.

Entwicklungshilfe

Neben der akuten Notfallhilfe leiste IHED auch einen Beitrag zur Entwicklung der betroffenen Länder, um so eine nachhaltige Verbesserung der Situation vor Ort zu erzielen.

Eine grundlegende Voraussetzung dafür ist eine gute Ausbildung der Bevölkerung. Im Niger – einem Land, in dem nur jedes zweite Kind eingeschult wird – baute IHED drei Schulen. Dadurch wurde zahlreichen Kindern der Besuch einer Schule überhaupt erst möglich.

Dazu stattete IHED noch jede Schule mit entsprechenden Schulkantinen aus. Diese sind notwendig, damit Kinder aus Nomadenfamilien, die naturgemäß im Land umherziehen, unabhängig von der eigenen Familie versorgt werden können. Die schuleigene Kantine stellt somit einen durchgehenden Schulbesuch der Kinder sicher.

Da die Trinkwasserversorgung noch immer eines der größten Probleme in Afrika darstellt, arbeitet IHED aktiv an der Neuerschließung von Brunnen. Ein moderner Brunnen kostet ca. 2000 EUR. Diese Investition lohnt sich jedoch für ganze Dorfgemeinschaften. Das Wasser muss nicht mehr kilometerweit herangeschleppt werden. Die Menschen können stattdessen ihre Felder bestellen, Kinder können die Schule besuchen.

Zusammengefasst sind das die beiden Standbeine von IHED: Lebensrettende Soforthilfe, wo sie benötigt wird, und nachhaltige Entwicklungshilfe, um die Versorgung der Bevölkerung langfristig sicherzustellen.

IHED e.V., Mittelstraße 36, 68169 Mannheim, Deutschland

  • Telefonisch erreichbar, auch über WhatsApp:
  • +49 1573 5213711

Über IHED

IHED ist eine Deutsche Nichtregierungsorganisation (NGO), die 2010 für die Entwicklung der Gesellschaft der 3. Welt und anderen bedürftigen Gemeinden gegründet wurde. IHED Arbeitet in den Bereichen nachhaltige Entwicklung, Armutsbekämpfung, Katastrophenhilfe und Notfallhilfe.

Aktuelle Informationen finden Sie jederzeit unter Facebook sowie Aktuelle Videos auf Youtube 

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